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Hersbruck/Happurg: Großbaustelle für die Kriegs...
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Katalog zum neu eröffneten "Dokumentationsort Hersbruck/Happurg".Zum Schutz vor Luftangriffen wollte die NS-Führung 1944 die Rüstungsindustrie unter Tage verlagern und startete im fränkischen Happurg ein großangelegtes Bauprojekt: KZ-Häftlinge mussten ein Stollensystem graben - unter Beteiligung namhafter Firmen wie Hochtief, der Siemens Bauunion und der AEG. Auf 200.000 qm Fläche sollten BMW-Flugzeugmotoren hergestellt werden. Im Juli 1944 errichtete die SS am Rand der nahen Kleinstadt Hersbruck eines der größten Außenlager des KZ Flossenbürg. Bis zur Räumung des Lagers im April 1945 waren hier rund 9.000 Häftlinge gefangen. Fast 4.000 von ihnen haben nicht überlebt.Das Bauprojekt in Happurg wurde nie vollendet. Das Lagergelände in Hersbruck wurde nach Kriegsende pragmatisch weitergenutzt und dann planiert. Erst seit den 1980er Jahren befassten sich engagierte Bürger mit dem lange verschwiegenen Thema.Der im Januar 2016 eröffnete "Dokumentationsort Hersbruck/Happurg" lässt nun Besucher den Ort erkunden - hauptsächlich anhand ausführlicher Häftlingsbiographien. Der Begleitband verbindet Ausstellungselemente mit einordnenden Beiträgen zur Geschichte des Außenlagers sowie zur juristischen und memorialen Aufarbeitung.

Anbieter: buecher
Stand: 12.12.2019
Zum Angebot
Hersbruck/Happurg: Großbaustelle für die Kriegs...
24,90 € *
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Katalog zum neu eröffneten "Dokumentationsort Hersbruck/Happurg".Zum Schutz vor Luftangriffen wollte die NS-Führung 1944 die Rüstungsindustrie unter Tage verlagern und startete im fränkischen Happurg ein großangelegtes Bauprojekt: KZ-Häftlinge mussten ein Stollensystem graben - unter Beteiligung namhafter Firmen wie Hochtief, der Siemens Bauunion und der AEG. Auf 200.000 qm Fläche sollten BMW-Flugzeugmotoren hergestellt werden. Im Juli 1944 errichtete die SS am Rand der nahen Kleinstadt Hersbruck eines der größten Außenlager des KZ Flossenbürg. Bis zur Räumung des Lagers im April 1945 waren hier rund 9.000 Häftlinge gefangen. Fast 4.000 von ihnen haben nicht überlebt.Das Bauprojekt in Happurg wurde nie vollendet. Das Lagergelände in Hersbruck wurde nach Kriegsende pragmatisch weitergenutzt und dann planiert. Erst seit den 1980er Jahren befassten sich engagierte Bürger mit dem lange verschwiegenen Thema.Der im Januar 2016 eröffnete "Dokumentationsort Hersbruck/Happurg" lässt nun Besucher den Ort erkunden - hauptsächlich anhand ausführlicher Häftlingsbiographien. Der Begleitband verbindet Ausstellungselemente mit einordnenden Beiträgen zur Geschichte des Außenlagers sowie zur juristischen und memorialen Aufarbeitung.

Anbieter: buecher
Stand: 12.12.2019
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Einsame Wölfe und stabile Paare
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Elmer Luchterhand (1911-1996) nahm als Nachrichtenoffizier der 65th Infantry Division der US Army an der Befreiung des Konzentrationslagers Hersbruck, ein Außenlager des KZ Flossenbürg, teil. Von April bis November 1945 besuchte Luchterhand acht befreite Konzentrationslager, darunter Mauthausen sowie Gusen, und interviewte dutzende befreite Häftlinge und Augenzeugen.1946 in die USA zurückgekehrt, setzte er seine Interviewtätigkeit mit KZ-Überlebenden fort. Für seine Dissertation Prisoner Behavior and Social System in Nazi Concentration Camps (1992) befragte er 52 Überlebende, unter ihnen Paul Neurath, Ernst Federn und Vrastislav Busek, mit soziologischer Fragebogentechnik. Nicht das egoistische Verhalten als "einsamer Wolf" habe ein Überleben in den Konzentrationslagern ermöglicht, so schloss er aus seinen Interviews, sondern die Solidarität in kleinen Gruppen und Duos sei buchstäblich überlebensnotwendig gewesen. Elmer Luchterhand widmete als politischer Aktivist, Offizier der US-Armee und schließlich Professor für Soziologie am Brooklyn College in New York Jahrzehnte seines Lebens der Erforschung des Nationalsozialismus und insbesondere der Konzentrationslager. Der Großteil seiner Arbeiten blieb allerdings unpubliziert.Mit Luchterhands Dissertation geben Andreas Kranebitter (Forschungsstelle der KZ-Gedenkstätte Mauthausen) und Christian Fleck (Professor für Soziologie an der Karl-Franzens-Universität Graz) einen beeindruckenden Teil dieses umfangreichen Werkes heraus.

Anbieter: buecher
Stand: 12.12.2019
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Einsame Wölfe und stabile Paare
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Elmer Luchterhand (1911-1996) nahm als Nachrichtenoffizier der 65th Infantry Division der US Army an der Befreiung des Konzentrationslagers Hersbruck, ein Außenlager des KZ Flossenbürg, teil. Von April bis November 1945 besuchte Luchterhand acht befreite Konzentrationslager, darunter Mauthausen sowie Gusen, und interviewte dutzende befreite Häftlinge und Augenzeugen.1946 in die USA zurückgekehrt, setzte er seine Interviewtätigkeit mit KZ-Überlebenden fort. Für seine Dissertation Prisoner Behavior and Social System in Nazi Concentration Camps (1992) befragte er 52 Überlebende, unter ihnen Paul Neurath, Ernst Federn und Vrastislav Busek, mit soziologischer Fragebogentechnik. Nicht das egoistische Verhalten als "einsamer Wolf" habe ein Überleben in den Konzentrationslagern ermöglicht, so schloss er aus seinen Interviews, sondern die Solidarität in kleinen Gruppen und Duos sei buchstäblich überlebensnotwendig gewesen. Elmer Luchterhand widmete als politischer Aktivist, Offizier der US-Armee und schließlich Professor für Soziologie am Brooklyn College in New York Jahrzehnte seines Lebens der Erforschung des Nationalsozialismus und insbesondere der Konzentrationslager. Der Großteil seiner Arbeiten blieb allerdings unpubliziert.Mit Luchterhands Dissertation geben Andreas Kranebitter (Forschungsstelle der KZ-Gedenkstätte Mauthausen) und Christian Fleck (Professor für Soziologie an der Karl-Franzens-Universität Graz) einen beeindruckenden Teil dieses umfangreichen Werkes heraus.

Anbieter: buecher
Stand: 12.12.2019
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